22 items tagged "Mentalfeld-Techniken"

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Die Wohnung

Category: MFT Fallbeispiel 6
Erstellt am Freitag, 12. Juni 2015 07:15

MR4

Da die Wohnung auch für das Innenleben meiner Klientin stehen könnte, lasse ich ihr wichtige Eigenschaften aufzählen und danach auf dem Bild positionieren.

Alle Eigenschaften sind klar - nur der Genuss wandert zwischen Balkon der Wohnung und Strand (neben Gesundheit) hin und her.

Man hätte doch annehmen können, dass diese Eigenschaften in der Wohnung positioniert werden - da ihr doch so viel daran liegt???

Die Überraschung

Category: MFT Fallbeispiel 6
Erstellt am Donnerstag, 11. Juni 2015 22:01

MR3

Anstatt aber nicht zu wissen, was sie mit diesen Farben tun soll, beginnt sie das Bild lustvoll zu erweitern. Keine Spur mehr von No-go; nein - das Bild wird immer schöner - wenn auch noch immer in der "Vergangenheit".

Die No-go-Farben

Category: MFT Fallbeispiel 6
Erstellt am Donnerstag, 11. Juni 2015 21:56

 MR2

Ich frage meine Klientin, was sie dazu bewogen hat, gerade die dunkelrote Farbe für ihr Bild auszusuchen. Sie beginnt daraufhin, alle anderen Farben einzuteilen.

Dabei haben es mir gerade die No-go-Farben angetan. Ich möchte, dass sie diese Farben bewusst ins Bild bringen soll. Ich bin neugierig, was sie mit den Farben, die sie überhaupt nicht mag, zeichnen wird ...

Originalzeichnung

Category: MFT Fallbeispiel 6
Erstellt am Donnerstag, 11. Juni 2015 21:11

 

 

MR1

Das Bild stellt den Grundriss der Wohnung dar. Meine Klientin verbindet damit:

  • am Balkon sitzen und den Strand beobachten, Duft von Meer
  • gutes Essen mit den Eltern
  • Gefühl von Zuhause
  • Wärme
  • Malen von Bildern
  • Aussuchen von Möbeln
  • ein bisschen Enge

Was mir dabei gleich auffällt ist:

  • es gibt keine Menschen im Bild und es ist nur in einer einzigen Farbe gezeichnet
  • das Bild ist nur auf dem linken Teil des Papiers gezeichnet (Vergangenheit)
  • Das Meer ist klar von der Wohnung "getrennt"

Der Notar

Category: MFT Fallbeispiel 6
Erstellt am Donnerstag, 11. Juni 2015 21:01

Meine Klientin schiebt einen Notartermin, in dem sie ihren Teil der Wohnung, in der sie eine gute Zeit mit ihren Eltern erlebt hat, ihren Eltern überschreiben soll, seit Monaten vor sich her.

Es gibt keinen rationalen Grund, warum sie das nicht machen sollte; irgendwas in ihr lässt es aber nicht zu.

Die Zukunft

Category: MFT Fallbeispiel 4
Erstellt am Samstag, 07. Dezember 2013 21:29

Was ist nun wirklich die Rolle der Familie für meinen Klienten?

Wir bearbeiten die unüberwindliche Mauer in einer kinesiologischen Sitzung, indem wir das Bild auflegen, ihn an die Mauer denken lassen und den Stress einspeichern.

Und es ist wieder völlig anders, als man denken könnte ...

  • es geht um Selbstzweifel
  • und es geht um Machtlosigkeit

Mein Klient kämpft mit 2 Typen in sich

  • dem Verantwortungsbewussten, der stark, groß und mächtig ist - aber in der Vergangenheit lebt und sich nichts traut und
  • dem "Scheiß mi net", der ein "Zniachtl" und (positiver) Giftzwerg ist und gerne aufstachelt. Dieser "Scheiß mi net" weiß aber, wie er die Mauer überwinden kann.

Nachdem sich die beiden Typen "miteinander unterhalten" fühlt er sich richtig gut und weiß, was er zu tun hat. Wie es gelingt, wird die Zukunft zeigen.

Originalzeichnung

Category: MFT Fallbeispiel 4
Erstellt am Samstag, 07. Dezember 2013 20:03

Mein Klient zeichnet sich mit Blick nach links. Sein Beruf zeichnet er als farbige Kreise.  Und sehen sie, das "tiefe Loch", in das er gefallen ist!

Wir sehen uns das Bild in aller Ruhe an und analysieren die wichtigsten Dinge

  • Mein Klient schaut nach links, also in die Vergangenheit - deswegen ist seine ganze Energie dort und er hat überhaupt keine Perspektive für die Zukunft
  • Er hat keine Hände (handlungsunfähig) und keine Füße (kommt nicht von der Stelle) gezeichnet
  • durch die ständige Beschäftigung mit der Vergangenheit kommen immer wieder dieselben negativen Gefühle hoch
  • der Beruf hat deutlich an Leuchtkraft verloren und schaut eher wie eine untergehende Sonne aus
  • Das tiefe Loch ist eher eine kleine Grube - aber sicher nicht sonderlich bedrohlich.

Um zu überprüfen, ob das Loch doch gefährlicher ist, als ich denke, lasse ich ihn eine Bilderweiterung zeichnen: Ein richtig tiefes Loch! Aber es stecken keine Emotionen dahinter.

Das Problem steckt ganz wo anders: Es ist die riesige, unüberwindliche Mauer, die ihn vor der Zukunft trennt!

Ich lasse ihn die Zukunft als Bilderweiterung auf der rechten Seite zeichnen. Da sind sein Herz und seine Emotionen dahinter. Er weiß, dass er dorthin muss, um glücklich zu werden, hat aber keine Ahnung, was die Mauer bedeuten soll.

Dann fällt es ihm unter großen Emotionen blitzartig ein: Es ist seine Familie!

Er ist von sich entsetzt, denn er liebt seine Familie über alles - aber es gibt keinen Zweifel, es ist wahr! Die Familie trennt ihn von seiner Zukunft.

Das tiefe Loch

Category: MFT Fallbeispiel 4
Erstellt am Samstag, 07. Dezember 2013 19:55

Mein Klient kommt zu mir, weil er einer Umstrukturierung in seiner Firma zum Opfer gefallen ist. Er hat keine Ahnung, warum ihm das passiert ist.

  • Es ist für ihn wie eine "Watsche ins Gesicht"
  • es zieht ihm den Boden unter den Füßen weg
  • er hat es in der letzten Zeit geahnt, dass es passieren wird
  • es ist die Bestätigung, dass es wirklich passiert ist
  • er fällt in ein tiefes Loch und weiß nicht, wie es weiter gehen soll.

Ich lasse ihn daraufhin seine aktuelle Situation zeichnen und bin höchst überrascht ...

7 Monate später ...

Category: MFT Fallbeispiel 3
Erstellt am Sonntag, 24. November 2013 00:21

Nun ist es tatsächlich passiert. Er wird mit Herzbeschwerden nach einem Zusammenbruch ins Spital eingeliefert. Diagnose: Burnout.

Wie er sich fühlt, zeichnet er in der ersten Sitzung nach dem Spital: Schockierend! Aber er wählt für seine Zeichnung trotzdem den grünen Farbstift!

... und das Schockierendste daran: ER LACHT IMMER NOCH!!!

Originalzeichnung

Category: MFT Fallbeispiel 3
Erstellt am Samstag, 23. November 2013 23:23

Da ich das Originalbild nicht mehr habe, habe ich die Farben des Fotos verbessert, um die Details besser sichtbar u machen.

Ich frage ihn, was er gezeichnet hat: Ein "überlaufendes Fass".

Das ist aber nun höchst faszinierend. Ein Fass, in dem offensichtlich lauter Packerl in sich hat und deswegen gar nicht überlaufen kann!

Ich frage ihn, was denn die Packerl bedeuten sollen: "Es sind meine Aufgaben - egal ob Negative oder Positive! Sie sind grün, solange es mir gut geht und werden dann gelb, wenn es mir langsam zu viel wird. Wenn ich dann schon nicht mehr kann, dann werden die Packerl rot. Dann ist es mir egal, wer mir die letzte Aufgabe gibt, dass kann jemand aus der Arbeit oder auch meine Mutter sein! Dann explodiere ich!"

Ich frage ihn, warum er die grünen Packerl über den Rand hinaus gezeichnet hat: "Die grünen Packerl sind deswegen über dem Rand, weil ich immer 130% Leistung bringen muss! Das ist für mich selbstverständlich!"

Ich lasse ihn seine ICH-Position im Bild aufstellen. Er stellt die grüne Figur auf ein rotes Paket.

Fassen wir zusammen:

  • es ist normal, immer 130% Leistung zu bringen
  • Bluthochdruck
  • jeder kann das "Fass" zum Überlaufen bringen

Ich sage ihm, wenn er so weiter tut, wird er noch in ein Burnout schlittern!

... und er tut so weiter!  Weinend

Der Weg ins Burnout

Category: MFT Fallbeispiel 3
Erstellt am Samstag, 23. November 2013 23:14

Mein Klient - Mitte 40 - klagt über Bluthochdruck, Überbelastung und erzählt, dass er reizbar und unleidlich ist. Ich ersuche ihn darauf, ein Bild über seinen Zustand zu zeichnen. Was dabei herauskam ist sowohl phantastisch in der Aussagekraft als auch tragisch in der weiteren Entwicklung.

Was könnte man in der Zeichnung sehen?

Category: MFT Fallbeispiel 2
Erstellt am Sonntag, 10. November 2013 21:42

Fötus

Ist das nicht faszinierend?

Damit steht vermutlich schon mal fest, dass das Schulproblem nicht das eigentliche Problem ist. Die Tatsache, dass der Klient eine Figur für sich selbst genau in das Zentrum des Kreises stellt, bestärkt mich in dieser Annahme!

Es ist wohl eher ein Problem mit dem Erwachsenwerden ...

Originalzeichnung

Category: MFT Fallbeispiel 2
Erstellt am Sonntag, 10. November 2013 20:33

Originalbild

Das Bild hat keine Farben und ist am oberen linken Rand angelegt. Mein Klient beschreibt das Bild folgendermaßen

  • die dicke, undurchdringbare Schicht ist die Motivationsblockade
  • das Weiße innerhalb der Motivationsblockade ist das Gehirn - es kann aber nichts raus 
  • das Gelernte verschwindet immer aus dem Kopf

Schulprobleme oder ???

Category: MFT Fallbeispiel 2
Erstellt am Sonntag, 10. November 2013 20:21

Der Klient ist fast 19 und hat Probleme in der Schule - vor allem in einem Fach. Er spricht von einer "Motivationsblockade". Obwohl die Lage ernst ist, will (kann!) er nicht lernen.

Ich lasse ihn daraufhin das Schulfach zeichnen, so wie er es im Moment empfindet.

Innere Streitgespräche

Category: MFT Fallbeispiel 1
Erstellt am Mittwoch, 15. August 2012 16:00

Aufgrund des Vorgespräches bekommt mein Klient von mir die Aufgabe, seine "inneren Streitgespräche" zu zeichnen.

Vor und zwischen den einzelnen Bildern wird mit Mentalfeld-Techniken gearbeitet, um Blockaden zu entfernen, zu neuen Sichtweisen zu kommen, bzw. Glaubenssätze zu vertiefen.

Originalzeichnung

Category: MFT Fallbeispiel 1
Erstellt am Mittwoch, 15. August 2012 15:00

Mein Klient beschreibt, dass er seine Situation schon

  • 1000 mal durchgedacht hat
  • immer wieder in sich gegangen ist
  • alle Dinge durchgespielt hat
  • andere Situationen kein Ergebnis gebracht haben
  • Auswirkungen in der Herzgegend schon körperlich spürbar sind

Alles ist sehr schön am Bild zu erkennen - allerdings auch Dinge, die nicht da sind

  • fehlende Augen, Ohren, Nase, Mund (Gehirn, zum "Durchdenken" ist - aufgrund des Pfeiles - offensichtlich vorhanden!)
  • fehlende Füße (es gäbe ja auch nichts, auf denen sie stehen könnten!)
  • fehlender Boden (und daraus resultierend auch keine Erdung)

Position im Bild

Category: MFT Fallbeispiel 1
Erstellt am Mittwoch, 15. August 2012 14:00

Mein Klient wählt den rosa Stein für sich und legt ihn - "natürlich" - auf seinen Kopf.

Das dominante Kristallherz symbolisiert seine gescheiterte Beziehung (= Partnerin, mit der er sein ganzes Leben verbringen wollte), die er noch nicht verarbeitet hat. Obwohl er diese Beziehung als endgültig gescheitert bezeichnet, liegt das Herz im Bereich seiner Erdung und der Zukunft.

Als "Gegengewicht" - er bezeichnet sie als "seine Stützen" - fungieren seine Ursprungsfamilie und seine letzte (mittlerweile beendete) Beziehung.

Bilderweiterung

Category: MFT Fallbeispiel 1
Erstellt am Mittwoch, 15. August 2012 13:00

In der Bilderweiterung wird mittels Transparentpapier versucht, eine gute Lösung für die aufgetretenen Probleme zu "erzeichnen". Das innere Bild wird umgewandelt und mittels MFT zum Bestimmenden gemacht.

Hier "erdet" sich mein Klient mit Füßen und einem Boden auf dem Gebiet seines Heimatortes.  Er zeichnet seine Wunschlandschaft, die aus einem Haus, einem Wald und einem See besteht. Dort wollte er immer hinziehen. In seinem Heimatort soll er einen Job aus der Familientradition übernehmen.

Folgethemen, die sich aus diesem Bild aus meiner Sicht ergeben könnten:

  • Der Heimatort ist derzeit ein gutes, stabiles Fundament - ob er für die Zukunft "groß genug" ist, wird sich erst weisen.
  • Die Wunschlandschaft ist sehr weit unter dem Boden, der hier als Trennlinie fungiert, versteckt. Wenn nicht wenigstens ein paar Bäume hervorgeragt wären, wäre sie vermutlich unerreichbar. So besteht zumindest eine Chance, hinzukommen.
  • Die Wunschlandschaft liegt genau auf dem Platz, wo vorher das Herz gelegen ist ...
  • Augen, Ohren, Nase, Mund fehlen immer noch ...

MFT Fallbeispiele

Category: MFT
Erstellt am Mittwoch, 15. August 2012 11:51

In diesem Menüpunkt beschreibe ich einige ausgewählte Fallbeispiele, bei denen ich von meinen Klienten dankenswerterweise die Zustimmung habe, ihre Zeichnungen dafür benutzen zu dürfen.

Die Klientendaten sind natürlich anonymisiert und sind letztendlich für das Verständnis der Technik nicht maßgeblich.

Gearbeitet habe ich v.a. mit Metalfeld-Techniken wie z.B.

  • Arbeit mit Bildern
  • Klopfakupressur (Thought Field Therapie nach Dr. Roger Callahan)
  • Psycho-Kinesiologie
  • Farbbrillenmethode
  • EMDR (Eye Movement Desensitization Reprocessing)

Details dazu werden von mir laufend unter MFT beschrieben.

MFT-Klopftechnik

Category: MFT
Erstellt am Montag, 16. April 2012 19:30

Die MFT-Klopftechnik - aufbauend auf die Arbeiten von Roger Callahan - ist laut Dr. Klinghardt für verschiedene Zwecke bestens geeignet:

  • Sie kann zur eigenständigigen (Schnell-) Behandlung von gefundenen Unerlösten Seelischen Konflikten verwendet werden, ohne dass diese inhaltlich bearbeitet werden.
  • Sie ist zur unmittelbaren Behandlung von körperlichen Missempfindungen, Spannungen oder Schmerzen geeignet.
  • Der Muskel kann bei mehrfachen Yin Zuständen wieder testbar gemacht werden.
  • Sie ist zur Überführung von einschränkenden Glaubenssätzen in befreiende Glaubensätze sehr gut geeignet.
  • Die Aufnahme und Verträglichkeit von Medikamenten kann damit verbessert werden.
  • Allergien können damit (zumindest temporär) gelindert werden.
  • u.a.m.

Beim MFT-Klopfen werden stets möglichst viele Fingerspitzen zum Klopfen verwendet, weil so nicht nur schnell und effektiv eine Vielzahl von Akupunkturpunkten im Gesicht, Nacken und Brustbereich beklopft werden können, sondern zugleich werden durch das Klopfen auch die Meridian Anfangs- und Endpunkte in allen zehn Fingerspitzen angesprochen.

Die sogenannte Entkopplung oder Ablösung löscht nicht die im limbischen System gespeicherte Information, jedoch die gebahnte Schleife, welche die Information mit dem Autonomen Nervensystem verbindet.

Durch Begleittests mit dem Heart-Rate-Variability-Gerät (HRV) hat sich gezeigt, daß zur gleichzeitigen Aktivierung des Parasympatikus und Deaktivierung des Sympatikus Klopfrhythmen mit ein bis zwei Herz im Walzertakt optimal sind, wobei der erste Takt betont werden sollte. (Ein schneller Rythmus wirkt als "Gaspedal", ein langsamer Rythmus als "Bremse".) Jede Gruppe von Klopfpunkten sollte mindestens 9 mal beklopft werden (3 Takte), oder so häufig, wie es der beim Klopfen wiederholt zu sprechende Ablösungssatz erfordert. Alternativ zu einem Ablösungssatz kann auch gesummt werden.

Das Mindmap für die MFT-Klopfpunke in guter Auflösung können Sie hier herunterladen. 

 

(Die Fotos stammen aus dem Buch "Handbuch der Mentalfeld-Techniken von Dr. med Dietrich Klinghardt und Amelie Schmeer-Maurer")

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