Messbarer Erfolg

Da es schwer möglich ist, nachzuweisen, dass die Schwermetallentgiftung wirklich etwas gebracht hat, habe ich mal die Nebeneffekte genauer beobachtet.
Besonders interessiert war ich an den Cholesterinwerten, da sie auch leicht über das Blut nachzumessen sind. Sowohl Chlorella, als auch Omega-3 Fettsäuren sollen ja das Cholesterin positiv beeinflussen.

Ein paar Hintergründe zu Cholesterin (Quelle: Wikipedia)

Das Cholesterin des Blutes kommt aus der Nahrung und aus der Leber (die Leber stellt Cholesterin selbst her). Die Cholesterinbestimmung hat eine Sonderstellung unter den Laboruntersuchungen: meist wird sie nicht durchgeführt, um eine Erkrankung nachzuweisen sondern um das Arterioskleroserisiko ("Verkalkungsrisiko"; exakte Bezeichnung eigentlich Atherosklerose) eines Menschen einzuschätzen. Insbesondere für das Risiko von Erkrankungen der Herzkranzgefäße (Angina Pectoris, Herzinfarkt) aber auch für den Gehirnschlag (Schlaganfall, Apoplexie), Nierenschädigungen und Durchblutungsstörungen der Gliedmaßen hat der Cholesterinwert Bedeutung.

 

 

Die Rolle von High-Density-Lipoprotein und Low-Density-Lipoprotein

Die ursprüngliche Hypothese, ein erhöhter Cholesterinspiegel sei kausal verantwortlich für die koronare Herzerkrankung, wird in jüngerer Zeit meist in etwas modifizierter Form vertreten. Unterschieden wird nun zwischen HDL- und LDL-Cholesterin, wobei ein hoher HDL-Cholesterinspiegel als günstig, ein hoher LDL-Spiegel dagegen als weniger günstig angesehen wird. Entsprechend dieser Vorstellung wird HDL populärwissenschaftlich als „gutes“ Cholesterin bezeichnet, LDL als „schlechtes“ oder „böses“ Cholesterin. Diese Vorstellung stützt sich im Wesentlichen auf folgende Beobachtungen:

  • HDL dient dem Transport von Cholesterin vom Gewebe zur Leber, LDL dient dem Transport in umgekehrter Richtung. Auf Grundlage dieser Erkenntnis wird vermutet, dass ein hoher HDL-Spiegel und ein niedriger LDL-Spiegel dazu führen, dass im Verhältnis mehr Cholesterin von den Gefäßen zur Leber transportiert wird und sich deshalb weniger arteriosklerotische Plaques bilden können.
  • Das Verhältnis von HDL und LDL korreliert noch stärker als der Gesamtcholesterinspiegel mit den bekannten Risikofaktoren für Arteriosklerose, wie Alter, Geschlecht, Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel. Betrachtet man also lediglich die HDL- und LDL-Spiegel, ohne eine Normierung bezüglich der bekannten Risikofaktoren vorzunehmen, so zeigt sich der vermutete Zusammenhang sehr deutlich. Allerdings ergibt sich nach dem Herausrechnen dieser Korrelationen keine höhere prognostische Kraft für das KHK-Risiko als beim Gesamtcholesterinspiegel.
  • In wissenschaftlichen Untersuchungen der letzten 20–30 Jahre hat man festgestellt, dass die arteriosklerotischen Plaques überwiegend aus chemisch modifizierten (oxidiertem) LDL-Cholesterin entstehen (siehe auch Lipoprotein-induced atherosclerosis Hypothese unter Arteriosklerose).

Ich habe 2 Referenzmessungen im Abstand eines Jahres, wobei mein Lebensstil definitiv nicht besser geworden ist - eher das Gegenteil war der Fall (wird definitiv nicht zur Nachahmung empfohlen! Verlegen). Die letzten 7 Monate davon habe ich meine Entgiftung betrieben.

Das sind die Ergebnisse:

Gesamtcholesterin -11,8 % weniger Lächelnd
HDL-Cholesterin  gleich hoch geblieben Lächelnd
LDL-Cholesterin -14,1 % weniger Lächelnd
Cholesterin-HDL Quotient -12,5 % weniger Lächelnd
LDL-HDL Quotient -15,4 % weniger Lächelnd

Damit bin ich äußerst zufrieden!

Jetzt werde ich versuchen, mittels Lebensstilparameter (gesunde Ernährung, Bewegung!) weitere Verbesserungen zu erzielen - und meine Entgiftung habe ich ja auch noch eine Zeit verlängert!

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