Abschluss und Resümee

ResumeeDa ich schon längere Zeit meine Entgiftungskur beendet habe, will ich den Blog auch offiziell abschließen.
Was kann man nach 2 Jahren Entgiftung darüber sagen? Gibt es messbare Erfolge? Hat es ernstzunehmende Probleme gegeben? Würde ich es wieder machen oder jemandem empfehlen?

Also vorweg: Es hat zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Probleme gegeben. Die Dosierungen, die ich gewählt habe, waren für mich immer gut verträglich. Die Verträglichkeit für andere, im Speziellen bei Knoblauch, muss man mit Fingerspitzengefühl beurteilen. Im Zweifelsfall nimmt man halt eine Kapsel weniger, um die Ausdünstungen in Grenzen zu halten. Zwinkernd Es war für mich eine interessante Erfahrung und ich würde (werde, wenn ich es für nötig halte) es auf jeden Fall wieder machen.

Chlorella, Omega-Fettsäuren und Koriander sind nicht weiter auffällig gewesen. Die notwendigen Dosierungen lassen sich leicht durch kinesiologische Testungen bestimmen - es empfiehlt sich aber auch, auf den Magen zu hören.

Ich habe mich immer gesund und gut gefühlt - den offensichtlich positiven Einfluss auf das Cholesterin habe ich beschrieben.

Die beschriebene Langzeitwirkung kann ich jetzt noch nicht bewerten

  • entweder bekomme ich keine Alzheimer-Erkrankung, obwohl ich sonst eine bekommen hätte; dann weiß ich nicht, ob dies wegen meiner Entgiftungskur passiert ist
  • oder ich bekomme eine Alzheimer-Erkrankung, dann kann ich mich nicht mehr erinnern, dass ich einmal eine Schwermetall-Entgiftung gemacht habe, um keine zu bekommen!

Es ist also so wie bei allen möglichen esoterischen Verfahren - es lässt sich wenig beweisen, aber sie können trotzdem viel bewirken!

Wenn Sie also das Gefühl haben, es könnte helfen - probieren Sie's ganz einfach aus!

Für Fragen und Beratung stehe ich natürlich gerne zur Verfügung. Alles Gute, Harald!

 

Entgiftung einmal anders ...

Ich habe gerade mal eine kurze Entgiftungspause eingelegt. Grund dafür ist ein Tian Gong Seminar gewesen, das ich besucht habe. Ein Teil dieses Seminars war ein Vortrag über Bi Gu und eine darauffolgende Energieübertragung.

Was ist Bi Gu? Bi Gu ist eine mehrere tausend Jahre alte chinesische Qi-Gong-Methode, die eine Umstellung der Ernährung ermöglicht, damit man sich ganz oder teilweise von kosmischer Energie ernähren und im entsprechenden Maß auf irdische Nahrung verzichten kann. Bi Gu kann phasenweise oder ständig praktiziert werden. Bi Gu ist eine einzigartige Chance, den Körper tiefgehend von Ablagerungen und Giftstoffen auf natürliche Weise zu reinigen. Bi Gu Fu Qi, so der vollständige Begriff, ist gleichzeitig eine besondere Fähigkeit und ein Zustand. Er bedeutet direkt übersetzt „Verzicht auf Getreide; Aufnahme von Qi”.

 

Die Übertragung von Bi Gu innerhalb der Tian-Gong-Schule geschieht innerhalb weniger Minuten und erfordert keine besonderen Vorkenntnisse oder Übungen. Die Teilnehmer erleben, dass sie ohne Druck oder Anstrengung auf Essen und Trinken verzichten können – entweder völlig oder in größerem oder geringerem Maße. Menschen, die im Bi-Gu-Zustand leben, fühlen sich stark und fit, sind munter und zufrieden „im Geist“. Am Anfang können gewisse Entgiftungsreaktionen auftreten, da sich der Körper von Giftstoffen auf physischer wie auch psychischer Ebene trennt.

Also auch eine Methode, die Ähnliches wie Dr. Klinghardt bezwecken will; wenn auch nicht auf Schwermetalle zugeschnitten. Ich habe es auf jeden Fall auch mitgemacht - wenn auch nur mit mäßigem Erfolg. Eine Woche (müheloser) Verzicht auf das Frühstück - mehr war nicht drinnen.

Eine Lehre habe ich allerdings doch daraus gezogen: Ich esse weit mehr, als ich brauchen würde, wenn ich auf mein Sättigungsgefühl rechtzeitig horchen würde. Das gibt mir schon zu denken und ich werde sicher noch einige Versuche machen, dem Geheimnis der "kosmischen Nahrung" ein bisschen näher zu kommen ...

Messbarer Erfolg

Da es schwer möglich ist, nachzuweisen, dass die Schwermetallentgiftung wirklich etwas gebracht hat, habe ich mal die Nebeneffekte genauer beobachtet.
Besonders interessiert war ich an den Cholesterinwerten, da sie auch leicht über das Blut nachzumessen sind. Sowohl Chlorella, als auch Omega-3 Fettsäuren sollen ja das Cholesterin positiv beeinflussen.

Ein paar Hintergründe zu Cholesterin (Quelle: Wikipedia)

Das Cholesterin des Blutes kommt aus der Nahrung und aus der Leber (die Leber stellt Cholesterin selbst her). Die Cholesterinbestimmung hat eine Sonderstellung unter den Laboruntersuchungen: meist wird sie nicht durchgeführt, um eine Erkrankung nachzuweisen sondern um das Arterioskleroserisiko ("Verkalkungsrisiko"; exakte Bezeichnung eigentlich Atherosklerose) eines Menschen einzuschätzen. Insbesondere für das Risiko von Erkrankungen der Herzkranzgefäße (Angina Pectoris, Herzinfarkt) aber auch für den Gehirnschlag (Schlaganfall, Apoplexie), Nierenschädigungen und Durchblutungsstörungen der Gliedmaßen hat der Cholesterinwert Bedeutung.

 

 

Die Rolle von High-Density-Lipoprotein und Low-Density-Lipoprotein

Die ursprüngliche Hypothese, ein erhöhter Cholesterinspiegel sei kausal verantwortlich für die koronare Herzerkrankung, wird in jüngerer Zeit meist in etwas modifizierter Form vertreten. Unterschieden wird nun zwischen HDL- und LDL-Cholesterin, wobei ein hoher HDL-Cholesterinspiegel als günstig, ein hoher LDL-Spiegel dagegen als weniger günstig angesehen wird. Entsprechend dieser Vorstellung wird HDL populärwissenschaftlich als „gutes“ Cholesterin bezeichnet, LDL als „schlechtes“ oder „böses“ Cholesterin. Diese Vorstellung stützt sich im Wesentlichen auf folgende Beobachtungen:

  • HDL dient dem Transport von Cholesterin vom Gewebe zur Leber, LDL dient dem Transport in umgekehrter Richtung. Auf Grundlage dieser Erkenntnis wird vermutet, dass ein hoher HDL-Spiegel und ein niedriger LDL-Spiegel dazu führen, dass im Verhältnis mehr Cholesterin von den Gefäßen zur Leber transportiert wird und sich deshalb weniger arteriosklerotische Plaques bilden können.
  • Das Verhältnis von HDL und LDL korreliert noch stärker als der Gesamtcholesterinspiegel mit den bekannten Risikofaktoren für Arteriosklerose, wie Alter, Geschlecht, Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel. Betrachtet man also lediglich die HDL- und LDL-Spiegel, ohne eine Normierung bezüglich der bekannten Risikofaktoren vorzunehmen, so zeigt sich der vermutete Zusammenhang sehr deutlich. Allerdings ergibt sich nach dem Herausrechnen dieser Korrelationen keine höhere prognostische Kraft für das KHK-Risiko als beim Gesamtcholesterinspiegel.
  • In wissenschaftlichen Untersuchungen der letzten 20–30 Jahre hat man festgestellt, dass die arteriosklerotischen Plaques überwiegend aus chemisch modifizierten (oxidiertem) LDL-Cholesterin entstehen (siehe auch Lipoprotein-induced atherosclerosis Hypothese unter Arteriosklerose).

Ich habe 2 Referenzmessungen im Abstand eines Jahres, wobei mein Lebensstil definitiv nicht besser geworden ist - eher das Gegenteil war der Fall (wird definitiv nicht zur Nachahmung empfohlen! Verlegen). Die letzten 7 Monate davon habe ich meine Entgiftung betrieben.

Das sind die Ergebnisse:

Gesamtcholesterin -11,8 % weniger Lächelnd
HDL-Cholesterin  gleich hoch geblieben Lächelnd
LDL-Cholesterin -14,1 % weniger Lächelnd
Cholesterin-HDL Quotient -12,5 % weniger Lächelnd
LDL-HDL Quotient -15,4 % weniger Lächelnd

Damit bin ich äußerst zufrieden!

Jetzt werde ich versuchen, mittels Lebensstilparameter (gesunde Ernährung, Bewegung!) weitere Verbesserungen zu erzielen - und meine Entgiftung habe ich ja auch noch eine Zeit verlängert!

Ende oder Anfang?

Es ist soweit - meine Entgiftungsmittel neigen sich dem Ende. Für mich stellt sich daher wieder einmal die Frage, ob ich weitertun, oder ob ich die Sache lassen soll?

Spektakuläre Erfolge konnte ich bis jetzt nicht erkennen. Das vielleicht spektakulärste ist, dass man so viele Mittel essen kann und offensichtlich keinerlei Probleme bekommt Zwinkernd.  Im Vertrauen darauf, dass das eine langatmige Angelegenheit und daher Durchhaltevermögen gefragt ist, habe ich dann  doch beschlossen, das Experiment zu verlängern.
Ich wollte natürlich wieder BIO-Produkte (wobei ich maximal darauf vertrauen kann, dass es auch wirklich BIO-Produkte sind und nicht nur BIO draufsteht) und sie sollten auch nicht beliebig viel kosten. Bei der Recherche bin auch auf die Firma naturity gestoßen, deren Angebot mich am meisten angesprochen hat.
5000 Tabletten BIO-Chlorella à 400 mg kosteten 120,- €, 250 ml Koriander Extrakt 49,- €. Die Fischölkapseln haben sich auch dem Ende zugeneigt - doch da habe ich eine interessante Alternative gefunden: Perillaöl ist eine hervorragende Quelle für ungesättigte pflanzliche Fettsäuren. Die wichtige Omega-3-Fettsäure
Alpha-Linolensäure (ALA) ist sogar mit einem Anteil von über 60% darin enthalten. Omega-3-Fettsäuren haben als Nahrungsbestandteile eine unterstützende Wirkung zur Regulierung des Cholesterinspiegels. Da der (wiederkehrende) Geschmack von Fischöl sowieso nicht meines ist, habe ich beschlossen, diese Variante im "Teil 2" meiner Entgiftung zu probieren. Das steht zwar nicht in den Klinghardt'schen Anweisungen - aber was soll's. Cool
Wie sie schmecken, weiß ich noch nicht, denn ich muss noch die restlichen Fischölkapseln aufbrauchen.

Mit dem jetzt eingekauften Chlorella komme ich vermutlich ca. 1/2 Jahr aus. Mal sehen, ob ich es noch so lange durchhalte?

1 Woche Urlaub = Auszeit

Ich habe eine Woche Urlaub von meinen Entgiftungsmitteln gemacht - mir war es ganz einfach zu mühevoll, alles einzupacken und mitzunehmen.

Eine Änderung habe ich weder während der Woche, noch danach verspürt. Nach der Woche habe ich wieder meine gewohnte Dosierung (aus KW 17) aufgenommen.

Da mir jetzt schon bald die Mittel ausgehen, werde ich mir überlegen, wie ich die nächste Zeit weiter tue und was ich wieder bestellen werde. Ich will das Experiment noch eine Weile weiterführen - im Moment könnte ich sowieso nicht sagen, ob oder was es gebracht hat.

joomla template 1.6
template joomla