Innere Streitgespräche

Aufgrund des Vorgespräches bekommt mein Klient von mir die Aufgabe, seine "inneren Streitgespräche" zu zeichnen.

Vor und zwischen den einzelnen Bildern wird mit Mentalfeld-Techniken gearbeitet, um Blockaden zu entfernen, zu neuen Sichtweisen zu kommen, bzw. Glaubenssätze zu vertiefen.

Originalzeichnung

Mein Klient beschreibt, dass er seine Situation schon

  • 1000 mal durchgedacht hat
  • immer wieder in sich gegangen ist
  • alle Dinge durchgespielt hat
  • andere Situationen kein Ergebnis gebracht haben
  • Auswirkungen in der Herzgegend schon körperlich spürbar sind

Alles ist sehr schön am Bild zu erkennen - allerdings auch Dinge, die nicht da sind

  • fehlende Augen, Ohren, Nase, Mund (Gehirn, zum "Durchdenken" ist - aufgrund des Pfeiles - offensichtlich vorhanden!)
  • fehlende Füße (es gäbe ja auch nichts, auf denen sie stehen könnten!)
  • fehlender Boden (und daraus resultierend auch keine Erdung)

Position im Bild

Mein Klient wählt den rosa Stein für sich und legt ihn - "natürlich" - auf seinen Kopf.

Das dominante Kristallherz symbolisiert seine gescheiterte Beziehung (= Partnerin, mit der er sein ganzes Leben verbringen wollte), die er noch nicht verarbeitet hat. Obwohl er diese Beziehung als endgültig gescheitert bezeichnet, liegt das Herz im Bereich seiner Erdung und der Zukunft.

Als "Gegengewicht" - er bezeichnet sie als "seine Stützen" - fungieren seine Ursprungsfamilie und seine letzte (mittlerweile beendete) Beziehung.

Bilderweiterung

In der Bilderweiterung wird mittels Transparentpapier versucht, eine gute Lösung für die aufgetretenen Probleme zu "erzeichnen". Das innere Bild wird umgewandelt und mittels MFT zum Bestimmenden gemacht.

Hier "erdet" sich mein Klient mit Füßen und einem Boden auf dem Gebiet seines Heimatortes.  Er zeichnet seine Wunschlandschaft, die aus einem Haus, einem Wald und einem See besteht. Dort wollte er immer hinziehen. In seinem Heimatort soll er einen Job aus der Familientradition übernehmen.

Folgethemen, die sich aus diesem Bild aus meiner Sicht ergeben könnten:

  • Der Heimatort ist derzeit ein gutes, stabiles Fundament - ob er für die Zukunft "groß genug" ist, wird sich erst weisen.
  • Die Wunschlandschaft ist sehr weit unter dem Boden, der hier als Trennlinie fungiert, versteckt. Wenn nicht wenigstens ein paar Bäume hervorgeragt wären, wäre sie vermutlich unerreichbar. So besteht zumindest eine Chance, hinzukommen.
  • Die Wunschlandschaft liegt genau auf dem Platz, wo vorher das Herz gelegen ist ...
  • Augen, Ohren, Nase, Mund fehlen immer noch ...
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